Die 518 Mio. Euro für soziale Wohnraumförderung, die der Bund jährlich vorerst bis 2013 an die Bundesländer zahlt, sollten auch nach 2013 noch fließen. Das fordert Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Das Thema steht heute auf der Agenda der Länder-Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Bund und Länder müssen bis 2013 prüfen, welcher Betrag zwischen 2014 und 2019 aus dem Bundeshaushalt kommen soll. Gedaschko zufolge sind mindestens die bisher gezahlten 518 Mio. Euro vonnöten, um einkommensschwächeren Menschen ausreichend Wohnraum bieten und soziale Probleme in Quartieren verhindern zu können. Zudem fordert er die Bundesländer dazu auf, auch nach dem Entfallen der Zweckbindung Ende 2013 die Mittel ausschließlich für die soziale Wohnraumförderung einzusetzen.