Die Wohnimmobilienpreise hierzulande sind 2011 um 5,5% und damit mehr als doppelt so stark wie im Vorjahr gestiegen. Das hat die Bundesbank auf der Basis von BulwienGesa-Zahlen für 125 Städte berechnet. Zwar sei das Preisplus aufgrund der guten Wachstumsaussichten der Wirtschaft tendenziell gerechtfertigt, jedoch dürfe die demografische Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden, mahnt die Bank. Nach oben gingen die Preise 2011 laut Bundesbank vor allem in größeren Städten mit 500.000 und mehr Einwohnern: Neubauwohnungen verteuerten sich um 7%, nachdem sie bereits im Vorjahr um 4% im Preis gestiegen sind. Bei Bestandswohnungen fiel der Anstieg nur wenig geringer aus.
Worin die Bundesbank die Ursachen für die Preissteigerung sieht, lesen Sie hier.